Übersicht: Nachrichten

Ist es möglich Grundstückseigentum zu ersitzen?

Das Aufgebotsverfahren ist ein gerichtliches Verfahren, mit dem der Eigentümer eines Grundstücks mit seinem Recht ausgeschlossen werden kann, wenn das Grundstück seit 30 Jahren im Eigenbesitz eines anderen ist.

Mit einer Testamentsvollstreckung kann der Erblasser seinen Willen auch nach seinem Tod durchsetzen. Der Testamentsvollstrecker ist eine von ihm benannte Person oder Institution, die die Verwaltung des Nachlasses übernimmt.

Eine Mutter hatte in ihrem Testament verfügt, dass ihre Tochter den Partner nicht mit in das Haus nehmen dürfe, welches sie geerbt hat. Die Tochter hielt die Bedingung für sittenwidrig. Zu Recht!

Im vorliegenden Fall stritten das einzige Kind eines Verstorbenen und dessen Ehefrau darüber, ob das Nachlassgericht im Erbscheinsverfahren an ein Versäumnisurteil gebunden ist, das die Ehefrau für erbunwürdig erklärt. Das gemeinschaftliche Testament...

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Grunderwerbssteuer bei Erbauseinandersetzung

Wenn sich Immobilien im Nachlass befinden, sieht das Gesetz vor, diese zu verkaufen und den Erlös nach Begleichung der Schulden des Verstorbenen gemäß den Erbquoten an die Miterben auszuzahlen. Oft möchten jedoch...

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Geschenk oder Auftrag

Hatte der Verstorbene zu Lebzeiten Geld demjenigen geschenkt, der die Vorsor­ge­vollmacht erhalten hat, darf dieser den abgehobenen Betrag behalten. Dies entschied das Landgericht Aachen.

Der Verstorbene hinterließ seine Brüder...

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Erbschein ohne Vorlage des Testamentes

Das Amtsgericht Hameln hat in einem Beschluss vom 24.2.2022 (18 VI 135/21) entschieden, dass ein Erbschein auch dann erteilt werden kann, wenn das Testament nicht mehr auffindbar ist. Für die Erteilung eines...

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Zwei Testamente am selben Tag

Das Oberlandesgericht Rostock hat in einem Beschluss vom 25.11.2021 (3 W 52/21) entschieden, dass von mehreren sich inhaltlich widersprechenden Testamenten das zuletzt errichtete maßgeblich ist.

Wenn die Reihenfolge...

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